Ihr Arbeitsablauf im Fokus

Architekturdiagramme aus Code: Abhängigkeiten nachvollziehbar dokumentieren

Starten Sie mit den Quelldateien eines Moduls, prüfen Sie Komponenten und Verbindungen und übergeben Sie ein editierbares Architekturdiagramm.

Code-Workflow mit Diagramora besprechen

Für wen dieser Ablauf passt

Für Entwicklung, Architektur und technische Teams, die einen Codeausschnitt für Reviews oder Onboarding verständlich machen wollen.

Die Aufgabe im Alltag

Beim Einstieg in ein Modul fehlen häufig aktuelle Bilder der Abhängigkeiten. Ein automatisch erstellter Entwurf ist erst dann nützlich, wenn das Team jede relevante Verbindung auf ihre Quelle zurückführen und unbelegte Annahmen erkennen kann. Diagramora unterstützt diesen prüfbaren Übergang vom Codeausschnitt zum bearbeitbaren Modell.

Konkretes Arbeitsbeispiel

Fiktives Beispiel: Bestellmodul im Architekturreview

Drei TypeScript-Dateien werden für eine Modulabhängigkeitssicht bereitgestellt. Das Team unterscheidet belegte Imports von Informationen, die erst mit weiteren Quellen bestätigt werden können.

Fiktives Beispiel: Bestellmodul im Architekturreview
BeziehungQuelleBewertung
OrderController → OrderServiceImport im ControllerIm Ausschnitt belegt
OrderService → OrderRepositoryImport im ServiceIm Ausschnitt belegt
OrderRepository → ProduktivdatenbankDeployment-Konfiguration fehltAnnahme; gesondert prüfen

Fiktive Modulnamen, keine Kundenarchitektur. Imports beschreiben Quellcodebeziehungen. Sie beweisen weder den vollständigen Laufzeitpfad noch die aktuelle Produktionskonfiguration.

So entsteht ein nutzbarer Ablauf

  1. Ausschnitt und Sicht festlegen

    Wählen Sie ein begrenztes Modul und die benötigte Sicht, etwa Modulabhängigkeiten. Klären Sie, welche Dateien in Codex verarbeitet werden dürfen.

  2. Entwurf mit Quellenbezügen erstellen

    Nutzen Sie Codex mit dem Diagramora-Plugin und lokalem MCP-Server. Fordern Sie Quellenbezüge und eine ausdrückliche Kennzeichnung unbelegter Annahmen an.

  3. Verbindungen prüfen und ergänzen

    Vergleichen Sie Knoten und Verbindungen mit den Dateien. Ergänzen Sie externe Systeme erst mit weiteren Belegen und fixieren Sie geprüfte Positionen.

  4. Editierbares Modell übergeben

    Sichern Sie das kanonische Diagramora JSON. Prüfen Sie die Treue des gewählten Exportformats und begutachten Sie spätere Codeänderungen als vorgeschlagenen semantischen Diff.

Das brauchen wir zum Start

  • Ein abgegrenzter Ausschnitt unterstützter Quelldateien und eine konkrete Diagrammfrage.
  • Codex mit aktiviertem Diagramora-Plugin und lokalem MCP-Server für den Plugin-Workflow.
  • Freigegebene Zugriffe und passende Codex-Datenverarbeitungseinstellungen; eine verantwortliche Person prüft Quellen und Annahmen.

Was Sie vorher wissen sollten

  • Ein Codeausschnitt beschreibt nicht automatisch die gesamte Laufzeitarchitektur. Laufzeitstatus und zusätzliche Architekturinformationen müssen gesondert belegt oder gepflegt werden.
  • Der lokale Editor nutzt standardmäßig deterministische lokale Entwürfe. LLM-gestützte Codeanalyse läuft über Codex Chat und MCP und unterliegt den Codex-Datenverarbeitungseinstellungen.
  • Ein optionaler Editor-KI-Endpunkt benötigt ausdrückliche Einrichtung und Bestätigung je Anfrage. Fremdformate können Informationen verlieren; vollständige BPMN-, UML- und C4-Regelwerke sind geplant.

Häufige Fragen zu diesem Ablauf

Kann ich den Entwurf anschließend bearbeiten?

Ja. Knoten, Ports, Verbindungen und Beschriftungen lassen sich bearbeiten. Bewahren Sie Diagramora JSON als editierbare Quelle auf.

Bleibt auch die KI-Analyse vollständig lokal?

Lokaler Editor und MCP-Werkzeuge sind von der LLM-Analyse zu unterscheiden. Für die Analyse über Codex gelten dessen Datenverarbeitungseinstellungen; prüfen Sie diese für Ihre Quellen.

Reicht ein Repository für eine vollständige Produktionssicht?

Nicht automatisch. Deployment, externe Dienste und Laufzeitverhalten können außerhalb des analysierten Ausschnitts liegen und müssen bewusst ergänzt und geprüft werden.

Kann ich auch ein Datenmodell aus SQL erstellen?

Ja. SQL-DDL mit CREATE TABLE und REFERENCES kann in Diagramora als editierbares ER-Diagramm importiert werden. Prüfen Sie Tabellen, Schlüssel und Beziehungen anhand der Definitionen. SQL wird dabei nicht ausgeführt; eine produktive Datenbank wird nicht abgefragt. Für diesen lokalen Import können Sie den Editor nutzen.

Den nächsten Schritt konkret machen

Bringen Sie Ihren bestehenden Ablauf und ein typisches Beispiel mit. Gemeinsam klären wir, welche Daten, Systeme und Verantwortlichkeiten für den Einstieg relevant sind.

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