Ihr Arbeitsablauf im Fokus

Projektplanung in Power BI: Termine und Kapazität gemeinsam prüfen

Bereiten Sie Projektentscheidungen mit einer gemeinsamen Sicht auf Vorgänge, Abhängigkeiten, Fortschritt und verfügbare Ressourcen vor.

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Für wen dieser Ablauf passt

Für Projektleitungen, PMO und Ressourcenverantwortliche, die vorhandene Planungsdaten in Power BI auswerten.

Die Aufgabe im Alltag

Eine Terminliste allein erklärt noch nicht, warum ein Meilenstein gefährdet ist. Wenn Abhängigkeiten und Kapazitäten in getrennten Dateien stehen, muss das Team vor jeder Lenkungssitzung erst die Zusammenhänge rekonstruieren. Eine gemeinsame Projektsicht hilft, die konkrete Engstelle zu prüfen und eine Änderung im Planungssystem abzustimmen.

Konkretes Arbeitsbeispiel

Fiktives Beispiel: Zwei Arbeitspakete, eine Ressource

Ein PMO prüft die Vorbereitung eines Systemstarts. Die Umsetzung endet laut aktuellem Plan später als in der Baseline; der anschließende Test benötigt dieselbe Fachkraft.

Fiktives Beispiel: Zwei Arbeitspakete, eine Ressource
VorgangAktueller TerminVoraussetzungPrüffrage
Umsetzung5.–16. OktoberBaseline-Ende: 14. OktoberWas erklärt die Verschiebung?
Abnahmetest15.–20. OktoberUmsetzung abgeschlossenSind Reihenfolge und Kapazität realistisch?

Fiktive Beispieldaten, keine Kundenergebnisse. Eine Ressourcenüberlastung lässt sich nur anhand zusätzlich gelieferter Last- und Kapazitätswerte beurteilen. Ein Forecast muss aus dem Planungsmodell bereitgestellt werden.

So entsteht ein nutzbarer Ablauf

  1. Planungsfrage eingrenzen

    Wählen Sie ein Projekt und den bevorstehenden Entscheid: etwa Terminverschiebung, Reihenfolge oder Ressourcenzuteilung.

  2. Daten zuordnen

    Übergeben Sie Vorgangskennungen, Start, Ende und Fortschritt. Ergänzen Sie belegte Abhängigkeiten, Baseline und passende Last- und Kapazitätswerte.

  3. Engstelle gemeinsam prüfen

    Untersuchen Sie im Project-Intelligence-Visual die Terminlage, den kritischen Pfad und die Ressourcenlast anhand der vorhandenen Daten.

  4. Entscheidung im Quellsystem umsetzen

    Stimmen Sie eine konkrete Planänderung ab, aktualisieren Sie das Planungssystem und prüfen Sie den nächsten Datenstand in Power BI.

Das brauchen wir zum Start

  • Ein Power-BI-Bericht mit eindeutig zuordenbaren Projekten und Vorgängen sowie Start-, End- und Fortschrittswerten.
  • Für weitergehende Analysen: gepflegte Abhängigkeiten, Ressourcenlast, Kapazitäten und vergleichbare Baselines.
  • Paketverfügbarkeit, Mandantenrichtlinien und Funktion im vorgesehenen Power-BI-Host vor dem Einsatz prüfen.

Was Sie vorher wissen sollten

  • Das Visual verarbeitet die übergebenen Felder und Kennzahlen; es greift nicht automatisch auf das gesamte Datenmodell zu.
  • Forecasts werden aus Ihren Daten übernommen und nicht automatisch erzeugt.
  • Planänderungen erfolgen im Quellsystem; das Visual schreibt keine Quelldaten zurück.

Häufige Fragen zu diesem Ablauf

Ersetzt das Visual unsere Projektplanung?

Es unterstützt die Auswertung vorhandener Planungsdaten. Pflege, Freigabe und Umsetzung des Plans bleiben in Ihrem Planungssystem.

Können wir ohne Kapazitätsdaten starten?

Mit Terminen und Fortschritt können Sie die Projektsicht beginnen. Für eine belastbare Aussage über Auslastung brauchen Sie zusätzlich passende Last- und Kapazitätswerte.

Wie testen wir unseren konkreten Bericht?

Wählen Sie Project Intelligence im Trial-Formular. Paketverfügbarkeit, Trialdauer, Lizenzbedingungen und Einrichtung werden mit Aivana abgestimmt.

Den nächsten Schritt konkret machen

Bringen Sie Ihren bestehenden Ablauf und ein typisches Beispiel mit. Gemeinsam klären wir, welche Daten, Systeme und Verantwortlichkeiten für den Einstieg relevant sind.

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